Sammlung in Bewegung – in ein neues Zuhause
Wegen Baumaßnahmen mussten die steinzeitlichen und provinzialrömischen Sammlungen aus ihrem Depot im Neuen Schloss ausziehen. Das ebenfalls dort untergebrachte Römische Lapidarium wurde aufgelöst. Rund 900.000 Objekte in 11.000 Kartons, 1600 größere Keramikgefäße und 113 Steindenkmäler wurden umgezogen. Seit Mitte 2022 waren Depotverwalter*innen, Registrar*innen, Sammlungsleiter*innen, Restaurator*innen und die digitale Museumspraxis mit Vorbereitungen beschäftigt. Der Umzug fand ab Ende 2024 statt und dauerte vier Monate.
Durch das Projekt konnten die Aufbewahrungsbedingungen für die Objekte verbessert und ihre digitale Erfassung vorangetrieben werden. Der Umzug erfolgte in ein Interimsdepot in Fellbach, da mittelfristig die Unterbringung der Sammlungen mehrerer Landesmuseen in einem gemeinsamen Zentraldepot vorgesehen ist. Für das LMW steht der nächste Depotumzug bereits vor der Tür: Ebenfalls wegen Baumaßnahmen muss 2025 ein Teil der kunst- und kulturgeschichtlichen Sammlung ausziehen.
Autor*innen: Monika Harter und Sabine Hartung