Welche Innovationen braucht es wirklich und wie könnten sie aussehen? In der Tüftel-Werkstatt konnten Ideen entwickelt, Prototypen gebaut, Entwürfe skizziert und die nächste revolutionäre Erfindung visualisiert werden. Gemeinsam mit dem Publikum wurden in der Ausstellung Antworten darauf gesucht, wie die Welt ein Stück besser gemacht werden kann.
23.9.2023 – 11.2.2024
Geht doch! Erfindungen, die die Welt (nicht) braucht.
Mitmachausstellung im Museum der Alltagskultur.
Vom Flaschenöffner bis zum intelligenten Roboter, von genial bis kurios: Das Museum der Alltagskultur – Schloss Waldenbuch widmete den mal mehr, mal weniger nützlichen Helferlein des Alltags eine umfassende Ausstellung. Eine vielschichtige Auswahl an Objekten aus der Sammlung zeigte, dass es in allen Bereichen unseres Alltags seit jeher Erfindungen gab, die uns ein besseres und einfacheres Leben versprachen.
Nicht jede alltagserleichternde Innovation wird jedoch zum Erfolg. In der Ausstellung zu sehen waren historische Objekte, bei denen der Zeitpunkt ihrer Erfindung einen starken Einfluss darauf hatte, ob sie heute in ihrer Funktion noch verwendet werden oder nun als Kuriosum im Museum stehen. Andere visionäre Entwicklungen wurden auf dem Markt kaum sichtbar. Oftmals stehen diese in Zusammenhang mit Bedürfnissen von marginalisierten Gruppen.
Neben den Erfindungen des Alltags erzählte die Ausstellung auch vom Alltag des Erfindens. Tüftler*innen kamen zu Wort und erzählten, was sie wie erfunden haben.
Angesichts der vielen Dinge, die immer wieder neu erfunden werden, stellte sich die Frage: Löst jede Innovation wirklich ein bestehendes Problem? Hier waren die Besucher*innen gefragt. Sie wurden eingeladen, beim Rundgang durch die Ausstellung zu bewerten und zu bestimmen, in welche Erfindungen sie investieren möchten.
Autorin: Raffaela Sulzner