1.9.2024 – 16.10.2025

LAUTseit1525

Storytelling-Projekt auf Instagram

Das Instagram-Storytelling-Projekt „LAUTseit1525“ machte das Thema Bauernkrieg im digitalen Raum sichtbar und vernetzte zahlreiche Partnerinstitutionen in Baden-Württemberg und Bayern.

Reichweite: 2.670.000 Instagram Accounts
Gestaltung: acameo - Gruppe für digitale Kommunikation

Das Projekt begleitete die kulturhistorische Ausstellung „UFFRUR! Utopie und Widerstand im Bauernkrieg 1524/25“ während ihrer gesamten Laufzeit und darüber hinaus. Dabei ergänzten sich Ausstellung und digitale Vermittlung: Der Wissenskanal @lautseit1525 griff zentrale Themen des Bauernkriegs und der Zeit um 1500 auf und vermittelte historische Hintergründe. Die Beiträge reichten von Alltagskultur, Kleidung und Gesundheit über wichtige Orte, Ereignisse und Akteur*innen bis hin zur kritischen Auseinandersetzung mit historischen Quellen.

Interne und externe Expert*innen vermittelten fundierte Einblicke, stellten Exponate vor und ordneten sie in ihren historischen Kontext ein.

Auf dem Storytelling-Kanal @magda_lautseit1525 erzählten zehn historische Figuren aus ihrer jeweiligen Perspektive über Ereignisse, Motive, Hoffnungen und Ängste. Sieben von ihnen waren zugleich Teil der Ausstellung und knüpften inhaltlich wie visuell direkt an die dort präsentierten Figuren an.

Der Wissenskanal ergänzte ihre Geschichten um historische Hintergründe und nahm zugleich die Quellen und ihre Leerstellen kritisch in den Blick.

Titelslide eines Instagram-Posts: Im Hintergrund ist eine hiustorische Quelle mit einer Darstellung bewaffneter Bauern zu sehen, davor der Titel „Was war der Bauernkrieg?“ und darunter „Und war es 1525 nur einer?“.
LMW (CC BY 4.0)
Sechs Handbildschirme, die verschiedene Posts des Kanals @lautseit1525 auf Instagram zeigen.
LMW (CC BY 4.0)

Das Gesamtprojekt etablierte sich als eigenständige digitale Vermittlungsinstanz, die wissenschaftliche Inhalte strukturiert, einordnet und kritisch kontextualisiert. Reichweite und Interaktionen zeigten, dass die Beiträge insgesamt auf großes Interesse stießen.

 

Autor*innen: Christian Gries & Vivien Schiefer-Friess

Wir danken unseren Förderern!

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